Was lehrt Buddha?

Buddha erklärt lebensbezogen, was letztendlich wirklich und was vergänglich ist. Dieses Verständnis führt zum Erleben dauerhaften Glücks. Der Buddhismus kennt keine Dogmen und erlaubt daher, alles in Frage zu stellen. Durch Meditation wird das Verstandene zur eigenen Erfahrung. Das Ziel von Buddhas Lehre ist die volle Entwicklung der in uns liegenden Möglichkeiten von Körper, Rede und Geist.

Worin unterscheiden sich die buddhistischen Schulen?

Buddha gab Belehrungen für drei verschiedene Arten von Menschen. Wer Leid vermeiden wollte, bekam Auskunft über Ursache und Wirkung (»Kleiner Weg«, skt. »Hinayana« auch »Theravada « – »Schule der Ältesten« genannt). Wer mehr für andere tun wollte, hörte Belehrungen über Mitgefühl und Weisheit (»Großer Weg«, skt. »Mahayana«).

Wenn die Leute starkes Vertrauen in ihre eigene Buddhanatur hatten, lehrte er den »Diamantweg« (skt. Vajrayana). Buddha zeigte sich dabei in hologrammähnlichen Lichtformen oder vermittelte seine erleuchtete Sicht von der Natur des Geistes, das »Große Siegel« (skt. Mahamudra).

Im Diamantweg-Buddhismus lernt man, die Welt aus einer reichen und sich selbstbefreienden Sicht heraus zu erfahren. Die Anwendung der Mittel lässt tiefen inneren Reichtum entstehen. Dies führt zu Ungekünsteltsein und Unerschütterlichkeit.


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